Als Erstes schiebst du deine Nagelhaut vorsichtig zurück. Dadurch wird die gesamte Nagelplatte sichtbar, und du erhältst Zugang zu einem größeren Bereich des Nagels, sodass du das Produkt auf einer größeren Fläche auftragen kannst. Dabei ist es wichtig, dass du den Nagelhautschieber parallel zum Nagel hältst, anstatt Druck auf den Nagel auszuüben. Schiebe den Nagelhautschieber also entlang des Nagels nach unten in Richtung Nagelhaut.
Je näher am oberen Ende des Nagelhautschiebers du ihn hältst, desto weniger Druck übst du auf den Nagel aus. Während du die Nagelhaut zurückschiebst, solltest du auch alle abgestorbenen Hautzellen entfernen, die sich auf der Nagelplatte am Rand der Nagelhaut befinden. Du kannst die abgestorbenen Hautzellen entweder mit einem Rosenholzstäbchen oder mit der gebogenen Seite unseres Nagelhautschiebers entfernen. Schiebe die abgestorbene Haut einfach vorsichtig an, damit sie sich vom Nagel löst.
Du erkennst abgestorbene Hautzellen auf der Nagelplatte daran, dass matte oder kreidige Stellen zu sehen sind, oder daran, dass du beim Verwenden des Nagelhautschiebers auf Widerstand stößt. Es ist wichtig, die abgestorbenen Hautzellen – auch als unsichtbare Nagelhaut bekannt – zu entfernen, da sie sich mit der Zeit von der Nagelplatte lösen. Wenn du also ein Produkt auf die abgestorbenen Hautzellen aufträgst, kann es zu einem sogenannten Lifting kommen. Das bedeutet, dass sich die Produktschichten von der Nagelplatte lösen, weil ein Luftspalt zwischen den Produktschichten und der Nagelplatte entsteht, sobald sich die Haut löst. Das Zurückschieben deiner Nagelhaut und das Entfernen der abgestorbenen Hautzellen verlängert also die Haltbarkeit deiner Nägel und die Zeit, bis ein Ansatz sichtbar wird.